4 Wochen Sprachkurs sind ueberstanden und die Ergebnisse sind auch nicht schlecht. So kann ich mich sowohl im Grammatik als auch im
Conversationskurs über nahezu Maximalpunktzahl freuen. Die vielen kleinen Gespräche, ob mit den Nachbarn, bei "unserem Fleischer" bzw.
"unserem Konsum" helfen einfach immens, um Vokabeln und Redewendungen zu lernen. Nach diesen ersten 4 Wochen stand nun auch der
erste volverdiente "Urlaub" auf dem Plan. Dafür reichte eine 5-h Busfahrt aus und schon waren wir am Meer. Genauer gesagt am Pazifik,
in Puerto Vallarte, einem Ferienparadies insbesondere für die Leute aus dem Staat Jalisco (da bin ich gerade) und für viele
Amerikaner und Kanadier. Das hier eine Menge Geld im Umlauf ist merkt man gleich, denn alles ist viel pompöser und imposanter als
in Guadalajara. So fahren große Autos nahezu selbstverständlich hier rum und die Haeuser sind mit zahlreichen Bilder, Skulpturen
oder sonstigen Raffinessen verzirrt. Am Strand tummeln sich jeden Tag 1000de entlang und ständig kommen Leute vorbei, die einem
irgendetwas verkaufen wollen. Insbesondere Touristen stehen bei diesen Leuten hoch im Kurs und so wird man am Tag gefühlte 1000 Mal
gefragt, ob man nicht etwas kaufen wolle. Dabei wird so ziemlich alles angeboten. Angefangen von Essen und Kleidung, über Schmuck
und Strandutensilien, hin bis zu super teuren Uhren bzw. "Stoff" (also Gras oder wie es hier heißt: "Chocolate" :)
Man braucht sich also nicht wundern, wenn man anstatt der gewollten Schokolade dann ein kleines Päckchen weißen Pulvers vorgehalten bekommt -
das ist quasi normal.
Unsere 3 Tage waren am Ende auch wieder schneller vorbei als gedacht. So waren wir den Großteil der Zeit am Strand, wo ich mir bereits
nach wenigen Stunden einen Sonnenbrand zugezogen hatte und dass trotz ausreichend Sonnencreme - dachte ich zumindest. Nun gut, so bin
ich dann für die nächsten Tage wie ne Tomate durch die Gegend stolziert, aber den Kanadiern und Amis ging's ja ähnlich, sodass
ich garnicht so sehr aufgefallen bin.
Einen Tag haben wir eine Tagestour zu einem weiter entfernten Strand unternommen, wo man auch nur mit dem Boot hinkommt. Auf dem
Weg dahin konnten wir an einem kleinen Reef schnocheln gehen und das haben wir dann auch ausgiebig gemacht. Gesehen hat man aber
nicht viel - waren wahrscheinlich doch zuviele Touristen, denn an diesen Ort kommen so ziemlich alle Boote, die in der Nacht im Hafen von
Vallarta liegen. Am Strand angekommen, haben wir auch noch eine einstündige Wanderung zu einen Wasserfall unternommen. Der Weg war
schon ein Erlebnis wert, denn es ging Sprichwörtlich "über Stock und Stein". Wer wollte, konnte ein Pferd "mieten". Für alle "harten Kerle"
hieß es Laufen - am besten barfuss und zwar durch so ziemlich jeden S****. Am Ende sei aber doch gesagt, dass sich die Anstrengungen
gelohnt haben und es auf der Rückfahrt zur Belohnung ein paar Pina Coladas bzw. Cervezas gab - wie viel weis ich leider nicht mehr:)
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