Prüfungen
Der Pruefungsmarathon ist ueberstanden und das garnicht mal so schlecht. An die fast schon woechentliche
Spanischklausur hab ich mich ja eh schon gewoehnt und abgesehen vom 4 Level geht's hier auch
eher locker zu. Nichts desto trotz steht aufgrund der Kuerze der Zeit staendig etwas auf
dem "Hausaufgabenzettel". Mittlerweile bin ich in in Level 7 von 9 angekommen und dank der taeglichen
Grammatikstunden versteh ich auch in den anderen Vorlesungen "Mehr als Weniger". Das war ja am Anfang
bei weitem nicht der Fall - aber diese Entwicklung ist ja auch nachvollziehbar.
In den anderen Faechern sahen die Pruefungen dagegen schon ansprechender aus. Gehen wir aber der
Reihe nach. Hier besteht ein Semester aus 2 Teilpruefungen und einer abschließenden Endklausur, sowie
Anwesensheitspflicht, Hausaufgaben (die auch regelmaessig kontrolliert werden), und einer Menge
Praesentationen und Recherchen. Das alles zusammen ergibt dann am Ende eine Gesamtnote - so ungewähr
wie in der Schule. Mit einer europaeischen Uni kann man es deshalb garnicht vergleichen.
In meinem ersten Semester war die Pruefung wie erwartet recht leicht, wobei mir halt ein paar
mehr Spanischvokabeln gut getan haetten, denn wenn's zum "Erklaeren Sie!", dann wird es halt manchmal
schwer. Aber das war nicht mal das Hauptproblem hier. Die meisten Punkte hab ich bei ner Rechenaufgabe
eingebuesst, weil ich die einzelnen Begriffe nicht den entsprechenden Formeln zuordnen konnte.
Sobald das erste Ergenis falsch war, zog sich das halt durch die ganze Aufgabe - das is halt bloed :(
Im 4. und 7. Semester hatte ich bei meiner hauptvortragenden Dozentin keine Probleme - waren eher
Lernfaecher und man konnte sich eine Menge selbst zusammenreimen. Ausserdem waren eine ganze Menge
geschichtlicher Fakten gefragt und da vielerlei seinen Anfang in Europa nahm, war ich ueber den
Grossteil der Geschehnisse bestens informiert. Da hat sich der Geschichtsleistungskurs ja doch
noch bezahlt gemacht :)
Im Kurs mit dem Prof von der Regierung ging's dagegen schon haerter zu. Aber auch hier kam mir ein
gewissen Austauschstudentenbonus zu. Was is Kufstein hoechstwahrscheinlich unmoeglich waere, war
hier gar kein Problem, und so konnte ich die Klausur gemeinsam mit einem Mexikaner schreinen -
sozusagen ne Gruppenarbeit. Das Ergebnis war dann auch ausserordentlich gut. Im schwersten Kurs
die Maximalpunktzahl zu erreichen - das ist sicher nicht ganz ohne. Allerdings soll nicht verschwiegen
werden, dass der Großteil des Erfolges auf das Konto von Mitchel geht - danke!
Alles in allem ist die erste Huerde damit gemeistert. Nun stehen wieder ein paar Wochen mit
ueberwiegend Praesentationen an, ehe es dann nochmal "doppelt" ernst wird. Allerdings machen
die ersten Ergebnisse Mut und mit den weniger werdenden Sprachproblemen sieht's ja auch umso
besser aus. Also mal sehen, was der 2. Klausurenschwung bringt :)