Woche 36


Day 244

Um zu unserem naechsten Ziel zu gelangen, mussten heute 850km zureuck gelegt werden. Deshalb gab's eigentlich nicht viel zu sehen, ausser einem schlechten Sonnenuntergang am Uluru. Ja wir sind nun am Uluru oder Ayers Rock, dem heiligen Berg der Aboriginies. Leider war es zu wolkig und es startete auch mit Regnen, um einen schoenen Sonnenuntergang zu erleben. Auf unserer Strecke hatten wir auch einen Plattfuss, sodass wir ein Rad wechseln mussten. An der Grenze zum Northern Territory haben wir heute unser lunch gehabt, oder wie ich sagen taete. Es gab Fliegenpastete. Billionen Fliegen ueberall, sodass man garnicht essen konnte.

Day 245

Atemberaubender Sonnenaufgang am Uluru, eine Wanderung durch die Olgas und eine Wasserschlacht sollten den heutigen Tag kennzeichnen. Los gings natuerlich mit dem Sonnenaufgang, weshalb wir auch schon 5 Uhr Aufstehn mussten. Gelohnt hat sich alle Mal. Nach dem Fruehstuck stand ein Wanderung durch die Schluchten der Olgas an. Diese sind vom Aufbau her wie Ayers Rock selbst, nur ein bissl zerkluefft. Am Abend im Camp angekommen, ging die Party erst richtig los. Erst sind wir 4 Runden um den Campingplatz gefahren, haben laute Musik gespielt und gehupt bis zum geht nicht mehr und dann gabs eine super tolle Wasserschlacht mit Feuerwehrschlauch und vollen Eimern. Zum Glueck waren die Sachen recht schnell wieder trocken.

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Day 246

Ein ganz besonderer Tag: Sind heute den Heiligen Berg umlaufen, konnten aber leider nicht auf den Gipfel, da dieser wegen zu hoher Temperaturen geschlossen ist. Schlussendlich hat es auch ausgereicht den Uluru zu umlaufen. So konnte ich von jeder Seite und aus jeder Lage ein Bild oder 2 oder3 oder ... machen. Sprich der Speicher meiner SD-Karten wurde kraeftig in Mitleidenschaft gezogen. Nach dem Uluru gings dann ins naechste Camp, wo wir unsere letzte Nacht verbringen sollen. Dazu mussten wir noch 3h fahren, um dann am Kings Canyon Resort zu naechtigen. Dort haben wir am Abend einen Marschmelowettbewerb gemacht und wieder eine tolle Wasserschlacht. Gegen 1am kam dann ein unvorhergesehenes Gewitter, was alle aus den swags aufweckte und deshalb alle nach einem Unterschlupf suchten. Ich habe mir natuerlich Zeit genommen um ein paar Blitze mit Camera einzufangen. Das hat mich fuer 3 gute Bilder nahezu 45min gekostet.

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Day 247

Der letzte Tag der Desert Patrol steht an und wieder muessen wir 5am raus. Dann sind wir zum Kings Canyon gefahren, wo wir eine 3,5h Wanderung durch die Schluchten und ueber Plateaus machten. Dabei gab es wieder super Ideen fuer Bilder und riskante Spruenge ueberm Abgrund oder direkt an einer Felswand. Landschaftlich hat der Kings Canyon den Uluru noch uebertroffen. Den Abschluss der Tour bildete eine 5h Fahrt nach Alice, wo wir uns am Abend dann alle zum dinner verabredeten.

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Day 248

Nachdem ich heute meinen Eltern Bye sagen musste und ich jetzt wieder allein auf Reisen bin, habe ich mir ein wenig Zeit genommen um Alice zu erkunden. Bin dann aber schnell zu dem Entschluss gekommen, dass hier nichts ist und ich morgen weiterreise. Deshalb habe ich kurzerhand eine Tour nach Darwin gebucht. In Alice habe ich mir noch die Royal Flying Doctors station angeschaut und bin am Abend auf dem lookout gewesen. Leider war es einmal mehr zu bewoelkt, um den Sonnenuntergang zu sehen. Mit dem Rest, der aus Alice noch nicht weitergereisten, haben wir uns dann erneut am Abend getroffen, wobei dieser schnell zuende ging, da viele morgen zeitig raus muessen und deshalb ein wenig schlafen wollten.

Day 249

Meine Reise durch's Outback geht weiter. Heute standen Tennant Creek, the Devils Marbels und Banka Banka, sowie eine alte Telegraph station auf dem Program. Das Wetter ist unertraeglich drueckend und es macht eigentlich keinen Spass auch nur nen Finger krumm zu machen, da man ruckzuck schwitzt. Bis auf die markanten Devils Marbels war aber auch nicht mehr zu erforschen, ausser dem Camp, wo es von Truthaehnen nur so wimmelte. Leider kam in der Nacht wieder ein wenig Regen, sodass man wieder nass wurde. Aber das bin ich ja nun schon gewohnt.

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Day 250

Der vorletzte Tag meiner Outbackreise: Heute gings von Banka Banka nach Katherine, der viertgroessten Stadt im Northern Territory. Zwischendurch wurde in einem uralten Nest gehalten, wo alles ueber das dortige Pub laueft. Post - im Pub, Einkaufen - im Pub, Tankstelle - im Pub,.... in diesem kleinen netten Plaetzle hatten wir dann auch lunch, bevor es weiter ging nach Mataranka. Hier wollten wir eigentlich einen kleinen walk machen. Leider war alles geflutet, sodass der walk buchstaeblich ins Wasser fiel. Dafuer konnten wir millionen von Fledermaeusen sehen, die ueberall in den Palmen haengen. Genaechtigt wurde erneut im Regen, aber dass war ich ja nun schon gewohnt.

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