Woche 35
Day 237
Aufbruch zur Kangoroo Island Tour: Nach 2h Fahrt aus Adelaide musste noch eine ca. 1h
Faehrfahrt gemacht werden, ehe wir endlich auf der Insel waren. Heute hat uns auch ein recht
sympatischer guide mit Rastalocken abgeholt, der schon in den ersten h fuer jede Menge Spass
sorgte. Als erstes ging es dann an einen einsamen verlassen Sandstrand. Kristallklares
Wasser und schoener weisser Sand soweit das Auge reicht, einfach nur genial. Auch der
zweite Strandbesuch des Tages sollte ein aehnliches Bild wieder geben. Zwischendurch musste
dann noch ein bissl gegessen werden und da kam dann bei manchen die Fresssucht durch.
Danach gings zum Robbenstrand, wo wir eine kleine nette Fuehrung hatten.
Abends hatten wir dann unsere eigene Huette mitten im Nirgendwo. Noch ein kurzer 3h walk und
dann gab's tatsaechlich mal richtig gutes Essen.
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Day 238
Der zweite Tag beginnt so, wie der Erste aufgehoert hat, mit Sandstraenden. Als erstes standen
heute die Remarkable rock auf dem Program, bevors in eine Hoehle ging und abschliessend zur
Snake Lagoon. Diese abgelegene Bucht befindet sich am Ende eines Flusses, der den Sommer ueber
ausgetrocknet ist. So konnten wir unbeschwert durchlaufen und fanden uns am Ende an einem Sandstrand
umgeben von Hoehlen, die sich in den umliegenden Felsfaenden befinden. Super zum klettern, die
Genau die richtige Temperatur zum baden, einfach wie im Paradies.
Um wieder nach Adelaide zu kommen mussten wir erneut uebers Meer. Diesmal aber mit einem
kleinen Schnellboot. So dauerte die Ueberfahrt 30min statt 50min. Ausserdem hatten wir noch eine
Menge fun und waren am Ende ziemlich nass. Andere hatten mit starker Uebelkeit zu kaempfen, die
nicht jeder unterdruecken konnte.
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Day 239
Ein ganz besonderer Ausflug fuer alle Trinker - Barossa Valley:
Hier faehrt man an einem Tag in 4 verschiedene Weinstuben, um einen Tropfen des hier so
bekannten und weltweit exportierten Weines zu trinken. War natuerlich der Einzige der nichts
getrunken hatte und hatte auf der Rueckfahrt sicherlich den meisten Spass. Manche wussten
nicht mehr wo vorne und hinten ist und andere haben einfach nur noch gepennt.
In Adelaide angekommen, waren wir dann noch im Botanischen Garten und dann beim Chinesen Essen.
Koestlich, abgesehen von den langweiligen Pflanzen, die ich hier schon ueberall gesehen habe.
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Day 240
An unserem freien Tag in Adelaide wurde erstmal eine kleine Stadtrundfahrt gemacht, ehe es ins
SA (South Australia) Museum ging. Im SA gibt es so ziemlich alles ueber Opale, Diamanten und andere
Steine zu sehen. Ausserdem kann man sich in Geschichte der Aboriginies weiter bilden. In einer Art
Gallery fuer Kunst der "Einheimischen" waren wir auch und haben uns ein bisschen umgesehen, bis
wir endlich das passende Instrument gefunden hatten. Zudem waren wir noch auf den Adelaide
markets um uns ein passendes Fruehstueck zu suchen.
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Day 241
Nun geht es endlich los. Meine so lange erwartete Tour ins Outback geht los.
Staub und roter Dreck, Billionen von Fliegen und Ameisen und unertraegliche Hitze gepaart
mit lustigen und erfrischenden Wasserschlachten sollten die naechsten Tage praegen.
Los gings von Adelaide bis zu den Flinders Ranges. Bei am Morgen noch angenehmem Wetter,
wurde es zum Abend hin immer schlimmer und das Schlimmste von allem - Fliegen ueberall.
Auf unserem Weg von Adelaide passieren wir einige kleine Doerfer bevor wir dann in die ewigen
Weiten Australien abdriften. Hier waren wir dann in einer abgelegenen Unterkunft, bestehend aus ca. 10
Haeusern untergebracht. Vor dem dinner waren wir dann noch ein wenig "Huegelklettern", was sich am
Ende in meinen flipflops zum Abendteuer entwickelte. Bin den Huegel aber wieder runtergekommen,
mit einigen Mitbringseln im Fuss. Ist aber alles OK. Fuer den Ausblick wuerde ichs auf alle Faelle
wieder machen.
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Leider bin ich derzeit sehr im Stress. Meine Outback tour ist schon zu ende. Morgen werde ich dann
nach Darwin weiterreisen. Dort habe ich dann mehr zeit und werde ein paar ausfuehrliche
Berichte zur kommende Woche schreiben. War absolut super und es gibt wieder hunderte von Bildern.
Sorry, dass ich derzeit keine Zeit habe um mails zu beantworten und euch nichts im Netz schreiben kann.
Schaut bitte Mittwoch, oder vielleicht Dienstag vorbei und lasst euch ueberraschen.
Day 242
Heute standen fuer uns ca. 6h Fahrt an, natuerlich mit einigen Zwischenstops verbunden.
So wurde bei einem alten Hollaender mitten im Nirgendwo gehalten. Der konnte uns die
Bedeutung aller Buchstaben mit ihrer jeweiligen Bedeutung erklaeren. So steht das A
fuer maennlich, das B fuer weiblich,... Insgesamt eine sehr interessante Ansicht,
auch wenn viel Muell dabei ist. Zwischen den einzelnen Fahrtabschnitten hatten wir
auch noch die Gelegenheit um uns ein wenig zu erfrischen. So gab es ab und zu mal
einen Spa oder Pool und dann wurde die Huette geflutet oder besser der Pool geleert
und alles umliegendes ueberschwemmt. Zur Mittagspause stoppten wir in Murray einem
alten Railway town. Dort gab es einen Tennisplatz unhd da konnte ich natuerlich nicht
nein sagen. Tennis in der Wueste bei ueber 40Grad in der prallen Mittagssonne. Da war
ja fast wie daheim. Den Abend verbrachten wir in einem alten Roadhouse, glaube 9
Einwohner in dem Nest. In der Bar selbst finden sich 1000de von Id's, T-shirt
und anderer Souvernirs, die Reisende hinterlassen haben.
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Day 243
Weiter gings nach Coober Peddy und zwar im 4*4 drive. So konnten wir ueber die
Piste brettern und haben es sogar geschafft ein Auto zu ueberholen. In Coober Peddy,
einer der groessten Opalfoerderstaetten weltweit verbrachten wir dann den Rest des
Tages. Die Einwohner dieses Nestes leben in Hoehlen, die sich unter aufgeschuetteten
Huegeln befinden. Nur so kann man einigermassen der Hitze entkommen. Ansonsten ist es
fast unertraeglich gewesen. Aber aufgepasst an alle Schnarcher, es schallt zureuck.
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