Woche 31
Day 209
Und weiter geht's. Heute zum wohl prestigetraechtigsten Punkt der Tour. Der Blick auf die wineglas bay vom
Mt. Amos. Auf dem Gipfel angekommen verschlaegt es einem die Sprache und der Moment ist unbegreiflich und unvergesslich.
Diese Aussicht mit diesem Panorama im Hintergrund findet man nicht oft in der Welt. Um so ueberraschender war es, dass wir
als 6-mann Truppe die einzigen auf dem Gipfel waren.
Dafuer konnten wir den Augenblick umso mehr geniessen und ein paar mehr tolle Fotos
machen. Da wir wieder relativ zuegig auf dem Berg waren, hatten Janis unc ich auch noch genuegend Zeit um auf den lookout
zu rennen. Die Route
als 2,5 h ausgeschrieben, wurde dann in guten 30 min zurueckgelegt und zurueck blieben einige durchschwitzte shirts.
Lunch gab es dann in der Richardson Bay wo ich auch noch ein paar Muscheln gesammelt habe. Weiter ging's dann mit einem
Zwischenstop an den remarkable caves zum Nachtquartier in Port Arthur. Hier konnten wir sogar Poolbilliard spielen und siehe
da, dank meiner Backpackerfahrung habe ich auch die erste Runde Killerpool gewonnen. Uebrigens habe ich mit Veli, dem
Schweizer, den Kuchen (war als desert gedacht) versteckt und somit fuer recht gute Stimmung gesorgt.
Am Ende, aber nach sehr langem Suchen, haben
sie dann endlich den Kuchen, den Nachtisch, gefunden (War unterm Bett unseres Tourguides).
Haben dann wieder bis spaet in den naechsten Morgen Trinkspiele
veranstaltet, eins lustiger als das andere.
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Day 210
Der letzte Tourtag ist schon wieder erreicht. Das gibt's nicht, wie schnell die Zeit verflogen ist.
Am fruehen Morgen haben wir eine Tour durch das historische Port Arthur gemacht. Dabei waren eine 40min Fuehrung
ueber die Anlage, sowie eine Bootstour um die Isle of Death. Weiter gings dann in den Tasmanian Devil Park, wo's natuerlich
Devils zu bestaunen gab. Dazu waren noch Kangooros, Eagles, Parrots und viel mehr zu betrachten.
Nach einem letzten Stop kurz vor Hobart, wo grosses Adressenaustauschen war, hatte uns die Realitaet auch wieder ein. Zurueck
in der Civilisation und sofort wieder Empfang mit dem Handy und Autos und Menschen ueberall. Abgerundet wurde der Tag mit
einem Treffen aller Tourmitglieder. So wurde noch einmal in einer Bar ausgiebig geplaudert, bevor dann alles vorbei war.
Sscchaaadde!!!
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Day 211
Wollte heute zeitig auf den Mt. Wellington, um einen guten Blick ueber Hobart zu haben, aber das Wetter spielte
nicht ganz mit. Der Gipfel war in tiefe Wolken eingehuellt, sodass man nichts sehen konnte. Stattdessen habe ich mich
nochmal 2h auf's Ohr gelegt, bevor ich dann im Botanischen Garten war und den soldiers walk entlang gegangen bin, sowie durch einen
Grossteil der Stadt. Gegen 5pm sollte mein Flug nach Melbourne gehen, der dem ganzen Tasmanien Abenteuer endgueltig ein Ende
setzt.
Zahlen und Fakten
ca. 1600 km zurueckgelegt
groessten, laengsten, wasserreichsten Wasserfaelle gesehen
6 Tage 100% Sonnenschein
sauberste Luft im Westen
Tour-Fazit
beste Tour soweit
Hymne: Beautiful Day - U2, so was's auch
keine Raucher in Gruppe
alle wichtigen Symbole Tasmaniens gesehen
landschaftlich ein Traum
grosse bunt gemixte Familie mit ueberwiegend deutschsprachigen
Tour haette eine Fortsetzung verdient
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Day 212
Da bin ich nun wieder in der Realitaet angekommen. Chaos und Stress auf den Strassen, stickige Luft,
keine Ruhe,... Vermisse die Tasmanienreise schon nach einem Tag. Krasser Unterschied ist schon allein in der
Zahl von Autos und Menschen wieder zu erkennen. Was ich in einer Sekunde hier auf Melbourns Strassen sehe, habe ich in
einer Woche ueber ganz Tasmanien verteilt gesehen. Ausserdem muss ich mich jetzt wieder selber um meine Verpflegung und den
Einkauf kuemmern. Deshalb gab's dann heute auch gleich mal wieder Nudeln. Am zeitigen Abend bin ich nun endlich
auf den Rialto Tower gegangen, da der Blick heute ein bisschen besser sein sollte und sogut wie keine Wolken am Himmel
waren. Habe da auch zufaellig einen der beiden Schweizer aus Tasmanien wieder getroffen. Haben dann auch noch bis
zum Sonnenuntergang und bis es dunkel wurde gewartet, um Melbourne auch mal bei Nacht zu sehen. Danach musste ich aber schnell
zurueck ins Hostel, da ich heute wieder Nachtschicht habe.
Day 213
Nachdem ich die Nacht mit einigen oeden Angelegenheiten hinter mir hatte, war ich froh endlich ein bisschen Schlaf
zu finden. Am Nachmittag habe ich mich dann mit einigen Maedels getroffen, die mit mir nach Australien geflogen waren
und mir mit die ersten 2 Wochen verbracht haben. Da konnten wir alte Zeiten wieder aufleben lassen und uns ueber
unsere Reiseerlebnisse unterhalten. Bin aber im nachhinein froh alleine losgezogen zu sein, da ich wesentlich
mehr erlebt habe und mir meine Zeit selbst einteilen konnte. Nun sitze ich gerade am PC, es ist 4am und schreibe euch wieder
ausfuehrliche Berichte.
Beim Cricket gibt's auch Neues. Australien hat zum ersten Mal seit Monaten ein Spiel gegen England verloren und zwar
das 1. Finalspiel des Commenwealth Tri Nation Cups.
Day 214
Hab's nun endlich mal geschafft die Bilder fuer alle Formel-1 Fans zu machen. Habe den circuit des 1. Grand Prix hier
in Melbourne besucht, wo in gut einem Monat die neue Saison startet - allerdings ohne Michael. Die Boxengase ist noch
komplett leer, aber davor finden sich noch die Spuren vergangener Tage. Alles ist derzeit dabei die Strecke zu
praeperieren und die Fangzaeune, Reifenstapel und Tribuenen aufzubauen.
Am spaeten Abend bin ich dann mit Anne und Sibylle in the elephant and the wheelbarrow gegangen, da mal wieder Live-Musik
auf dem Program stand. Die "zweitbeste Band Melbournes" (Aussage eines Security) sollte heute die Huette zum kochen bringen
und tat dies dann auch bis spaet in den naechsten Morgen. Mit einer Mischung aus Neuem, alten Hymnen und mir unbekannten
Liedern wurde dem Publikum (ca. 300-400) ab 11:30pm ordentlich eingeheizt. Nach mehr als 1h Pause gab
die Band "the krunch", ab 1am weitere Songs zum Besten. Wir sind dann aber gegangen, da die anderen beiden ihren letzten Zug
zur Wohnung nicht verpassen wollten.
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Day 215
Geplant war heute endlich mal wieder Tennisspielen zu gehen. Aber da hatte jemand was dagegen. Es stuermte wie S*** und
somit war es unmoeglich auch nur annaehernd einen Ball uebers Netz zu spielen bzw. innerhalb der Umzaeunung zu behalten.
Das war also gestrichen und ich bin extra wieder zeitig aufgestanden. Alles fuer umsonst.
Aber es hat auch was Gutes, den so konnte ich eher zum St. Kilda Festival, wo sich fast ganz Melbourne tummelte.
Live-Musik auf 5 grossen Buehnen und in zahlreichen Bars und Cafes sorgen fuer die richtige Stimmung und Zauberer und andere
Artisten unterhalten das Publikum auf ihre Art. Ausserdem gab's noch ne Menge Extremsport in Form von kiteboard jumping,
durch die Luft fliegenden Motorraedern und bikes usw. Insgesamt ein gelungenes Spektakel mit Dingen fuer Jederman.
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