Woche 30


Day 202

Start in eine neue Woche und ganz ohne Tennis. Nein das geht doch nicht. Zum Glueck hat Roger heute noch seinen Pokal der Oeffentlichkeit gezeigt und ein gutes Fotoshooting abgegeben. Ich musste dann heute Abend auch wieder arbeiten und hatte eine recht stressige Nacht, da so einiges zu tun war. Einer wollte mitten in der Nacht ein anderes Zimmer, weil er es mit dem Zimmergenosssen einfach nicht aushalten konnte. Wusste nach einem kurzen check auch warum, den der Kerl stank und war stockbesoffen.

Day 203

Letzter Tag in Melbourne, vorerst. Ausgiebig aussortiert, was ich fuer meine morgen startende Tasmanienreise nicht brauche und dann den Rest zusammengepackt. Dabei ist dann auch wieder mal ein bisschen leichterer Rucksack zustande gekommen. Juhu, endlich nicht so schwer schleppen. Bin dann auch zeitig ins Bett gegangen, da ich morgen um 3:30 raus muss.

Day 204

Zu meiner Ueberraschung war Taka aufgestanden, um mich nochmal zu verabschieden. Hatte mich zwar schon gestern Abend von allen verabschiedet die gehen, aber dennoch ist er zeitig aufgestanden. Ich habe dann meinen Weg zum Hauptbahnhof Ost genommen um dort einen Shuttle Bus zum Flughafen zu nehmen. Da war noch nicht soviel los, sodass ich nach dem einchecken noch ueber eine Stunde zu warten hatte. Dann gings einlich los und ich hatte auch noch super Sicht - Fensterplatz, was heisst ich habe auch einige Fotos machen koennen. In Hobart angekommen, war's dann erstmal richtig kalt, aber Sonnenschein und richtig klare, reine Luft. Und wieder gings mit einem shuttle bus ins Stadtcentrum und ins hier schon gebuchte Backpackers. Habe meinen freien Tag in Hobart dann mit einigen Erkundungstouren verbracht. So war ich im Hafen, wo am Abend noch ein grosses Kreuzfahrtschiff anlegen sollte, im Museum und auf der Tennisanlage, die alle Belaege aufweisen kann. Dann gings nochmal zeitig ins Bett, um morgen auch fit zu sein.

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Day 205

Hier sind wir endlich. 6:25 Treffpunkt und obwohl ich 5 min eher da bin, bin ich der Letzte. Unglaublich aber war. Unsere Gruppe besteht aus einer buntgemixten Mischung von Europaern und einem canadischen Rentnerehepaar, sowie einem australischem Tourguide. Die Mehrheit bildet mal wieder Deutschland mit 8 aus 22. Danach kommt schon die Schweiz sowie Great Britain mit je 3, Frankreich 1, Latvia 1, Schweden 2,..., aber keine Asiaten. Erster Stop war an den wohl spectaculaersten Wasserfaellen mitten im Regenwald (Russell Falls). Weiter gings dann zum Lake St Clair, wo wir dann auch unser lunch hatten. Mit einigen Zwischenstops erreichten wir gegen 7:30 das Lakeside Chalet in Tullah, welches an einem kleinen Fluss inmitten der Berge liegt.



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Day 206

Gleich nach dem Fruehstueck gings heute zum canoying auf dem See direkt vor der Unterkunft. In tiefem aber klaren kaltem Wasser gab es einige schoene Spiegelungen zu betrachten, sowie unzaehlige Arten von Regenwaldpflanzen rund um den Lake. Nach diesem feuchten Erlebnis gings dann direkt in die Wueste, die Sandduenen, wo wir wieder mal zum sandboarding unterwegs waren. Einige sind auch mit einem kleinen buggy gefahren, aber das habe ich schon auf der Bananenfarm erlebt. Danach war Strahan, ein im tiefsten Westen gelegenes Staedtchen angesagt, wo wir auch baden gehen konnten, allerdings bei fast eiskaltem Wasser. Am Abend waren wir dann wieder im Chalet zurueck, wo dann auch ausgiebig getrunken wurde. Unser Tourguide verwies immer auf die besten Bars, Pubs und bottle shops hin, was dem Grossteil sehr gut gefiel.




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Day 207

Das erste richtige Highlight der Tour steht an - Cradle Mountain. Vom Parkplatz, an einem kleinen Bergsee gelegen, gestartet ging's zuerst zum lookout und dann weiter bis auf den Gipfel. Dabei lief uns wieder mal eine Schlange ueber den Weg, wie auch schon gestern, auf einer Tour durch den Regenwald. Der Aufstieg zum Gipfel ist recht schwierig und mit etlichen Spruengen ueber Felsen und Abgruende verbunden, aber die 7-koepfige Gruppe meistere alles super und in einer fantastischen Zeit, sodass wir viel Zeit auf dem summit verbringen konnten. Fuer alle zu kurz geratenen oder nicht so fitten Leute, waere es aber keine gute Idee gewesen, die Gipfeltour zu machen und so hatte ich im nachhinein auch vollstes Verstaendnis, fuer alle die nein gesagt haben, fuer die diese schwierige Tour. Der Ausblick vom Top war es aber Wert dieses Risiko einzugehen und sich 2,5h zu quaelen. Nach kurzer Erholungsphase am Fusse des Berges - in einer Bar - ging's dann nach Devonport, wo uns auch schon die Ersten verlassen sollten.

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Day 208

Alles beginnt mal wieder zeitig in der Frueh. 5 neue Leute steigen heute zu und erleben dann den ersten Stop an einer Baeckerei, wo wir fruehstueckten. Ich hatte ein koestliches french eclaire und noch ein Stueck Kuchen. Bevor wir zu den wasserreichsten Wasserfaellen Tasmanien fuhren, wurde noch ein kurzer Halt auf einer Lavenderfarm gemacht, der bei alles super angekommen ist *g* (Was fuer eine Zeitverschwendung und die Tour haben wir auch verpasst.). An den Columba Falls angekommen, schlug die Begeisterung recht schnell wieder um. 42.000l pro min fliessen hier ueber die Felsklippen. Nach diesem Halt stand die Bay of fires auf dem Program. Einer der Top 10 Straende weltweit und einer der einsamsten und saubersten. Zahlreiche Felsen saeumen den klaren Sandstrand und im Wasser finden sich Seesterne und verschiedenste Arten Seegras. Unsere heute Unterkunft kiegt nun nochmals 90min entfernt in Bicheno im Osten Tasmaniens. Hier waren wir in einem eigenen Haus untergebracht mit Tischtennisplatte und reichlich Platz. Ich bin vor dem dinner noch schnell auf den lookout gerannt und danach waren wir zu einer Penguintour unterwegs, die dann bis 11pm ging.



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